Umzug ^^

29Jan10

Nachdem ich in den letzten Tagen furchtbare Schwierigkeiten mit dem Internet hatte (was mir ziemlich missfiel, immerhin wollte ich an dem Blog arbeiten), kommt nun wieder eine Meldung von mir. Iwaheim

Ich habe es endlich geschafft, mit meinem Blog auf einen neuen Server umzuziehen. Ihr erreicht den neuen Blog unter: http://rosewood.bplaced.net/wordpress

Ich hoffe natürlich, dass euch die kleine Umgestaltung gefällt. Gestern habe ich bereits einige zusätzliche Kategorien angelegt und ich möchte versuchen, den Blog mit der Zeit noch weiter auszubauen und zu entwickeln.

Sobald die Internetverbindung wieder besser ist, werde ich mich außerdem darum kümmern, dass die alten Einträge auf den neuen Server übertragen werden (sofern das möglich ist).

Es würde mich jedenfalls freuen, wenn ihr vorbeischauen würdet. ^^ Für Anregungen und Kommentare bin ich jederzeit offen…

Liebe Grüße und auf bald,

Iwadora


Es stimmt, mich gibt es noch. ^^“ Ist wirklich ungünstig, kein Internet zu haben, aber es ist derzeit leider nicht zu ändern. *seufz* Mir geht es zwar soweit ganz gut, trotzdem fühle ich mich gesundheitlich etwas angeschlagen und daher werde ich mal versuchen, in nächster Zeit etwas Urlaub zu nehmen (nicht, dass ich nicht vor kurzem noch welchen gehabt hätte… *hust*). Dann habe ich auch wieder Zeit – und Netz, zumindest bei meinen Großeltern – um auch mal wieder bei anderen Blog-Autoren vorbeizuschauen. Habe wohl VIEL verpasst, nun ja… (Ich hoffe, es geht allen gut!!!)

Im Moment versuche ich, an einem „richtigen“ (individuellen) Layout für Orbis Alia zu arbeiten. D.h. eigentlich mache ich mir nur die Gedanken, wie es aussehen soll, umsetzen muss es leider jemand anderes – ich kann nämlich keine WordPresslayouts erstellen. >.<“ Aber es gibt ja Seiten, die soetwas anbieten. Ich hoffe, ich finde jemanden, der das macht, denn ich habe nicht das Glück, Bekannte darauf ansprechen zu können…

Der Inhalt wird sich dann auch endlich erweitern. Bisher hat das mit den Artikel ja noch nicht so hingehauen, denn irgendwie wollte WP nicht so, wie ich es wollte. Tja… Einige Unterseiten werden natürlich auch umgekrempelt, vor allem die „Maid“-Seite. Man soll hinterher sagen können: „Ja, hier passt alles zusammen!

Mal sehen, vielleicht klappt es ja tatsächlich mal so, wie ich mir die Sache vorstelle.

Liebe Grüße und hoffentlich auf bald,

Iwadora


Ich hatte es ja schon in meinem letzten Post angekündigt: Ich habe einen Award bekommen!!! *freu* Es ist mein erster Award und es macht mich schon stolz, denn immerhin existiert dieser Blog noch gar nicht so lange… Deswegen noch einmal ein riesiges DANKESCHÖN an euch alle!!!

Was mich noch mehr freut, ist die Tatsache, dass mir besagter Award gleich 3 x verliehen wurde – von verschiedenen Leuten versteht sich. ^^ Mein einziges Problem daran ist, dass sich der Personenkreis, an den ich besagten Award weiterreichen könnte, nun wesentlich verringert hat. oO Inzwischen haben ihn so gut wie alle Blogs, die ich regelmäßig verfolge. (Gut, so viele sind das ja auch momentan gar nicht.)

Trotzdem möchte ich diese Auszeichnung natürlich gerne weitergeben:

Mondgras 
Irinas Blog

Außerdem verdienen diejenigen, die mir diesen Award verliehen haben, ihn natürlich genauso:
Vicky von Chueisha
Destiny von Kristallisiert
Linda von Jiaji

Wie gesagt, ich danke euch allen herzlich dafür. Es motiviert mich, weiterhin am Ball zu bleiben und es ist eine tolle Anerkennung, die ich nur allzu gerne weitergebe.

Also, ich kann nur sagen: Ich danke der Academy! *g* (Gut, wir sind hier nicht bei den Oscars, aber trotzdem…)

Liebe Grüße und auf bald,

Iwadora


Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr und hoffe, ihr seid gut reingekommen! ^^ Ich kann eigentlich nicht klagen, auch wenn der Jahreswechsel für mich nicht sonderlich ereignisreich verlief. Deswegen spare ich mir an dieser Stelle mal nähere Erläuterungen.

Wie viele andere habe auch ich mir gute Vorsätze für das Jahr 2010 genommen.

Diese möchte ich natürlich gerne mit euch teilen:

  • mehr an mich selbst glauben! (Eigentlich der wichtigste Vorsatz, denn damit habe ich derzeit einfach durch meine Unzufriedenheit am meisten Probleme.)
  • herausfinden, was ich berufs- bzw. studienmäßig wirklich machen möchte!!! (Und es dann auch tun…)
  • gesünder leben (mehr Sport, weniger Süßkram…)
  • durchsetzungsfähiger sein
  • mehr Durchhaltevermögen entwickeln
  • mal wieder richtig Urlaub machen, am besten in England, Irland oder irgendwo in Skandinavien
  • meine Kreativität noch stärker hervorbringen

Im Allgemeinen hoffe ich, dass ich in diesem Jahr etwas mehr Erfolge verzeichnen kann, d.h. meine Abschlussprüfung so gut wie möglich abzulegen, ein gutes Arbeitszeugnis zu erhalten und einen Beruf oder Studium zu finden, welcher/welches  mich befriedigt. Ich bin natürlich bereit, dafür zu arbeiten – auch an mir selbst, versteht sich. ^.~

Um schon mal zu schauen, wie meine Verwirklichungs-Chancen stehen, habe ich in ein Jahreshoroskop geschaut und siehe da – es sieht gar nicht mal schlecht für mich aus (danke an orakelimweb.de):

Astrologie

Stiere sind 2010 ebenso wie 2009 vom Glück begünstigt. Sie können alles Schöne, Erfolgversprechende was sie 2009 begonnen haben, gut fortsetzen, denn sie werden kaum behindert von störenden Planetenkräften. Daran kann es dann auch liegen, dass sich Stiere ein wenig übermütig zuviel zutrauen oder anderen zumuten. Sie sollten nicht vergessen, dass auch wieder kritische Zeiten kommen können, in denen sie Freunde und Kraftreserven brauchen, welche sie jetzt pflegen und auftanken sollten. In der Liebe dürften Stiergeborene das Jahr 2010 als eines der besten in Erinnerung behalten – alles läuft gut und ihre Chancen sind überaus erfolgsversprechend. Im Beruf gibt es das ganze Jahr über Chancen für Aufstieg, positive Veränderung und Geldzuwachs. Wer sich selbstständig machen will, sollte es 2010 wagen – die Zeichen dafür stehen gut und es gibt Unterstützung für gute Ideen.

Numerologie

Im Jahr 2010 herrscht bei dir die Drei: Dies ist ein Jahr der Expansion und des persönlichen Wachstums. Kreativität und künstlerisch-schöpferische Betätigungen stehen ganz vorne auf deiner Liste. Du willst dich mitteilen, darstellen, gesehen und gehört werden. Du gehst verstärkt nach draussen, suchst Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen, willst etwas für dich finden und schaust neugierig und vielseitig interessiert auf die Welt um dich herum. Du wirst neue, aufregende Leute kennen lernen. Deine Ausstrahlung reisst andere mit und zieht sie zu dir hin. Es ist ein Jahr der Freundschaft und des Findens. Du hast die besten Chancen, in diesem Jahr bekannt oder mit einen Vorhaben erfolgreich zu werden. Das Jahr ist ein Jahr für Geselligkeit, Gemeinschaft und für Entdeckungen. Also reise, bewege dich, widme dich deinem Körper, deiner Kreativität und den Menschen, die dich lieben..

Kling genau nach dem, was ich brauche. ^^ Ob man nun daran glaubt, oder nicht, das letzte Jahreshoroskop hatte sich (leider) auch ziemlich bewahrheitet und ich denke, positive Suggestion kann in meinem Fall ausnahmsweise mal nicht schaden…

Zumindest der Jahresanfang lief für mich schon mal gut. Ich habe von Chueisha meinen ersten Blog-Award bekommen, den ich im nächsten Post ausstellen werde. An dieser Stelle schon einmal vielen lieben Dank an Vicky! ^.^ Ich hab mich wahnsinnig gefreut!

So, meine Lieben. Bin natürlich neugierig wie immer und solltet ihr Vorhaben für das Jahr 2010 haben, die ihr gerne teilen wollt, dann nur zu. ^-^

Also dann, liebe Grüße und auf bald,

Iwadora


Jaaa, ich lebe auch noch. >.<“ Es ist mir schon etwas unangenehm, mich jetzt erst wieder richtig zu Wort zu melden.

An dieser Stelle wollte ich mich einmal bei allen Lesern bedanken, die so fleißig kommentieren oder sich anderweitig zu Wort melden. Ich muss gestehen, dass ich am Anfang etwas unsicher war, ob überhaupt jemand diesen Blog wahrnehmen würde.

Doch ich hatte Glück und durfte viele wunderbare und interessante Menschen kennenlernen! ^^ Darunter natürlich Sari, Vicky und Destiny, aber auch alle anderen, die mich unterstützen. Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, wenn andere Autoren bzw. Webmaster, die schon viel länger im Geschäft sind, sich trotzdem die Zeit für Neulinge wie mich nehmen, obwohl sie selbst mit ihren Lesern genug „Arbeit“ hätten. Und es ist bewundernswert, mit welcher Gewissenhaftigkeit sie bei der Sache sind.

Meine Güte, das klingt wohl in anderen Ohren tatsächlich so, als wolle ich mich hier anbiedern, aber im Ernst, ich meine das durchaus aufrichtig! Vielleicht liegt meine Begeisterung darüber aber auch einfach daran, dass ich etwas anderes gewohnt bin. Ich habe leider oft die Erfahrung gemacht, dass sich manche Webmaster bzw. Blogautoren sehr wichtig nehmen und ihnen scheinbar der Kontakt zu ihren Lesern/Usern vollkommen egal ist, wenn diese nicht mindestens eine genauso bekannte Seite haben. Nach dem Motto: „Ach, du bist mir zu unbedeutend. Ich habe besseres zu tun, als dir zu antworten…“ Klar haben Blogs bzw. Webseiten mit hohem Bekanntheitsgrad oftmals mehr zu tun, aber man sollte den Bezug zu seinen Nutzern nicht verlieren, denke ich.  Selbst, wenn man primär für sich selbst bloggt, so bloggt man doch trotzdem auch für die Leser, wenn man es schon öffentlich macht…

Nun ja, es gibt natürlich auch einen Grund, warum ich in letzter Zeit nicht wirklich anwesend war. Ich muss gestehen, dass ich mich derzeit einfach ein wenig in einem seelischen Tief befinde. Es läuft leider gerade nicht alles so (was heißt „nicht alles“ – eigentlich läuft nichts), wie es soll.

Hinzu kommt, dass ich mir ja eigentlich vorgenommen hatte, etwas mehr zur Ruhe zu kommen und diese Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen. Doch was ist? Seit Urlaubsbeginn ist mein Schlaf von Alpträumen über Arbeit und Schule durchbrochen und auch Familie und Freunde machen mir irgendwie zuschaffen.

Eigentlich wollte ich mit einer alten Freundin Silvester feiern. Sie hatte es vor noch nicht allzu langer Zeit selbst vorgeschlagen, als ich ihr sagte, dass ich meine Eltern besuchen würde. Ich freute mich schon, doch als kurz vor Weihnachten immer noch nichts feststand, entschied ich mich, ihr eine Nachricht zu schicken, was sie denn nun Silvester vorhätte. Vor kurzem beantwortete sie mir die Mail mit: „Ich feiere bei einer Freundin und was machst du?

Ich muss gestehen, ich war in dem Moment wirklich ein wenig angesäuert. Zumal ich im vergangenen Jahr genau dasselbe mit einem anderen Bekannten hatte, den ich ebenfalls erst selbst kontaktieren musste. Das Problem daran ist, dass ich einfach schon lange nicht mehr hier wohne und nicht am Tag vorher noch mal eben was auf die Beine stellen kann, ist immerhin keine Großstadt, in der meine Eltern leben…

Gerade eben bekam ich übrigens auf meine Antwort (das ich an Silvester nichts Großartiges mache) erneut eine Mail, sie könne ja vorher noch vorbeikommen und von dort aus zu besagter Freundin fahren. Nun ist diese Freundin eigentlich eine gemeinsame alte Freundin und zumindest aus Anstand hätte man ja so geistesgegenwärtig sein können, zu fragen: „Hey, soll ich mal fragen, ob du nicht auch kommen kannst?“ Ich bin mir sicher, dass niemand was dagegen gehabt hätte, aber ich kann mich ja schlecht selbst einlanden. oO

Was mich an dieser Sache wirklich ärgert, ist die Tatsache, dass ich durchaus Einladungen zu Silvester-Feiern gehabt hätte – nur habe ich diesen Leuten eben gesagt, dass ich Zuhause bin und dort ins neue Jahr starte. Mal davon abgesehen, dass meine Familie mich nun wohl für völlig kontaktarm und sozial abgeschottet hält…

Nun ja, ich möchte eigentlich nicht zu einer Person werden, die ihr Seelenleid komplett auf ihrem Blog ausschüttet, aber irgendwie musste ich es doch kurz loswerden.

Ich hoffe einfach mal, dass zumindest die letzten Urlaubstage noch ganz nett werden.

Liebe Grüße und auf bald,

Iwadora


Soooo… Nachdem ich heute fast den ganzen Nachmittag und den halben Abend damit verbracht habe, die geforderte Bewerbungsmappe zu erstellen, komme ich zu dem Schluss, dass ich nicht ganz mit mir zufrieden bin. Lebenslauf und Deckblatt sind ja kein Problem. Die (laut meiner Lehrerin) auch so berühmte 3. Seite, von der weder der Rest meiner Klasse noch ich selbst je zuvor etwas gehört hatten, gestaltete sich auch noch halbwegs einfach. Aber das Anschreiben…
Da ich für getane Arbeit seit geraumer Zeit ein Belohnungssystem für mich eingeführt habe (ich habe leider keinerlei Disziplin in die Wiege gelegt bekommen, was sich dummerweise schlecht mit meinem Ehrgeiz verträgt), konnte ich doch noch ein wenig kreativ arbeiten und habe mich an ein neues Kurzgeschichten-Projekt gewagt:

Ambrosial

Viel mehr als den Titel, einen Hauptcharakter namens Ambrosia und einigen groben Ideen habe ich allerdings mangels Zeit noch nicht entwickeln können. Aber ich bin guter Dinge und da es sich um eine Kurzgeschichte (später vielleicht sogar mehrere) handelt, wird es glücklicherweise wohl auch nicht ganz so aufwendig sein.

Ambrosia übrigens, wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, das geisterhafte kleine Mädchen zur Rechten. ^.~

Ansonsten müsste ich eigentlich noch etwas für meine morgige Klausur lernen, deswegen ist dieser Beitrag mal etwas kurz gehalten. An dieser Stelle möchte ich außerdem kurz darauf hinweisen, dass ich derzeit Zuhause kein Internet habe, weshalb ich in der Regel auch nur am Wochenende Kommentare beantworten kann. Diese und kommende Woche bilden da eine Ausnahme. ^^

Also dann,

liebe Grüße und auf bald,

Iwadora


Die Weihnachtszeit ist vieles für mich… aber bestimmt  nicht besinnlich; zumindest nicht so, wie viele Leute es gerne beschreiben und besingen. Eigentlich sollte uns dieses Fest zum Nachdenken und Zurücklehnen anregen, ja, eigentlich sollten wir uns wohl auf das Wesentliche konzentrieren, was ja immer noch das Miteinander ist.

Doch irgendwie endet diese Zeit für mich immer damit, dass ich völlig kaputt am 23. regelrecht zusammenklappe, weil mal wieder alles auf einmal kommt. Die letzen Klausuren müssen noch schnell geschrieben werden, Geschenke müssen noch gekauft und ansprechend verpackt werden (was definitiv nicht meine Stärke ist >.<“) und natürlich sind auf der Arbeit die meisten entweder krank oder im Urlaub.

So auch dieses Jahr. Bis Dienstag muss ich noch für den Deutschunterricht eine komplette Bewerbungsmappe erstellen, mich für eine weitere Klausur vorbereiten, Dienstagabend auf einen Geburtstag und normalerweise hätte ich am nächsten Tag endlich frei gehabt. Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, am 23. Urlaub zu haben und nicht arbeiten zu müssen, hatte schon geplant, was ich an diesem Tag alles machen wollte usw. Schwedische Julkuchen backen beispielsweise. *.*

Doch natürlich kommt es immer anders, als man denkt. -.-“ Eine Kollegin ist kürzlich krank geworden und natürlich bin ich die einzige, die einspringen kann. War ja klar… Ich möchte hier ja jetzt nicht schlecht darüber sprechen, aber es ist schon komisch, das bestimmte Leute ständig krank sind und andere nie einspringen können. Ich meine, ich habe viel Glück, dass meine Kollegen i.d.R. sehr verständnisvoll sind, aber manchmal hat man echt das Gefühl, es müssen immer dieselben ran.

Aber was soll’s, ändern kann ich es ja doch nicht. *schnief* Ist ja auch nur noch dieses Jahr, im Sommer bin ich weg und mache etwas anderes. Was genau kann ich zwar noch nicht sagen, aber ich finde hoffentlich etwas, was mir mehr zusagt, als meine derzeitige Arbeit. Ich möchte endlich das Gefühl haben, irgendwo angekommen zu sein…

Nun denn, ich sollte eigentlich wirklich etwas tun, z.B. mit der Bewerbungsmappe anfangen. Deswegen bleibt wohl nur noch zu sagen:

Liebe Grüße und auf bald,

Iwadora


Zeichen-Frust

13Dez09

Wenn ich so durch das Netz stöbere, treffe ich manchmal auf Personen, die ich vor langer Zeit einmal kannte. Natürlich schaue ich mir an, was so aus ihnen geworden ist und gelegentlich melde ich mich dann auch bei ihnen.

Gerade im kreativen, zeichnerischen Bereich habe ich dadurch den direkten Vergleich. Es kommt vor, dass ich feststellen muss, wie sehr sich der Stil und die Technik dieser Personen weiterentwickelt hat. Ich gebe zu, ja, das frustriert mich dann schon mal. Mir wird an solchen Tagen schmerzlich bewusst, dass ich wirklich gut hätte werden können, wenn ich mich mehr darauf konzentriert hätte.

Sicherlich finde ich es toll zu sehen, wie weit einige alte Bekannte in diesem Bereich gekommen sind. Insbesondere deshalb, weil ich weiß, dass einige von ihnen es hauptsächlich ihrem Fleiß zu verdanken haben und nicht dem bloßen Talent, welches eben nicht das alleinige Kriterium für einen guten Künstler ist.

Trotzdem fühle ich mich dann immer besonders schlecht… Und so sehr ich es auch möchte, ich kann diese Emotionen nicht ändern. Es stimmt, ich gebe zu, in solchen Momenten ziemlich eifersüchtig zu sein, denn ich weiß, dass es schlichtweg einfach an MIR liegt, selbst noch nicht so weit zu sein. Im Gegenzug baut es mich natürlich auch auf, Menschen wieder zu treffen, die ebenfalls noch nicht so weit sind und auch das ist eigentlich schrecklich.

Was mich etwas tröstet ist die Tatsache, das es in meinem Fall wirklich auch ein Zeit-Problem ist, denn ich gehe den ganzen Tag arbeiten und andere Dinge sind oft wichtiger. (Gut, eigentlich schade…) Viele von denen, die mich inzwischen um Längen überflügeln, gehen noch zur Schule und haben dadurch wesentlich mehr Zeit, sich ihrem Hobby zu widmen. Auch, wenn ich natürlich weiß, dass die Schule gerade in den höheren Jahrgängen sehr anstrengend sein kann, so kann man das sicherlich schwer vergleichen.

Trotzdem möchte ich versuchen, einfach wieder etwas mehr zu zeichnen, schon allein deshalb, weil ich weiß, dass ich noch so viel besser werden kann! Auch, wenn es gerade etwas turbulent bei mir zugeht; es ist nunmal meine Leidenschaft und ohne das Zeichnen kann ich einfach nicht glücklich werden…

Was ist mit euch? Habt ihr eine Leidenschaft, die ihr trotz Zeitmangel konsequent ausübt? Seid ihr vielleicht  manchmal neidisch, wenn ihr merkt, dass andere euch übertrumpfen, obwohl ihr selbst mehr Talent besitzt? Oder seht ihr das Ganze eher gelassen?

Liebe Grüße und auf bald,

Iwadora


Finding inspiration

Immer häufiger wird man auch im Netz mit dem Thema konfrontiert: Wo hört „Inspiration“ durch andere auf und wo beginnt bereits Ideenklau bzw. Diebstahl? Ist es in Ordnung, andere Konzepte aufzugreifen oder sollte man komplett auf eigene Ideen verlassen? Und ist es überhaupt möglich, sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen?

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Ich persönlich denke, dass diese Sache wesentlich komplexer ist, als viele vielleicht annehmen. Inspiration ist schwer zu erfassen, deswegen sollte man sich zunächst einmal ansehen, was man selbst und was andere genau unter diesem Begriff verstehen.

Das Wort leitet sich von dem lateinischen Wort „inspiratio“ ab, was soviel wie „einhauchen“ oder „Beseelung“ bedeutet und wird im allgemeinen als jene mentale Kraft verstanden, die neue Gedanken und Ideen hervorbringt.

Weiterhin wird in diesem Zusammenhang davon ausgegangen, dass der Auslöser für diese Geistesblitze in der Umwelt des Kreativen liegen, also von außen auf die jeweilige Person einwirken. Ob dies tatsächlich der Wahrheit entspricht oder ob es sich dabei eher um ein Phänomen biologischen Ursprungs handelt, ist übrigens noch nicht ganz klar.

Viele große Künstler haben sich durch andere inspirieren lassen. Nicht umsonst spricht man heute auch von der „Muse“ eines Künstlers. Sie (oder er) ist jemand, der andere inspiriert, durch ihr Wesen und die Art zu leben.

Doch ist es noch eine eigene Leistung, wenn man sich durch andere inspirieren lässt? Und wie weit sollte es gehen, bevor man von „Diebstahl“ sprechen kann? Nun, das kann man meiner Meinung nach sicher nicht verallgemeinern.

Häufig lese ich inzwischen auf vielen Internetseiten, dass man, wenn man sich von jener Seiten inspirieren lässt, sie unbedingt bei den Credits aufzählen muss. Doch so einfach funktioniert das nicht, denke ich.

Es ist manchmal sicher nicht einfach, die Grenze zwischen Ideenklau und Inspiration zu ziehen, doch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das selbst wenn man von anderen inspiriert wurde, das Endergebnis vollkommen anders aussehen kann.

Inspiration bedeutet für mich, dass der erste „Anstoß“ gegeben wurde. Wie diese Gedanken verwertet werden, kann ganz unterschiedlich aussehen und sie müssen nichts mehr mit dem vermeintlichen „Vorbild“ gemeinsam haben. Vorbild ist übrigens ein ganz gutes Stichwort. Ich denke, was viele dieser Webmaster eigentlich mit Inspiration meinen, ist eher die Vorbildsfunktion.

Die kann zwar auch bei der Inspiration gegeben sein, nur ist diese beim bloßen Inspirieren meist weniger ausgeprägt. Das Gehirn wird zwar angeregt, aber nicht immer durch eine Homepage ansich, sondern auch durch die Stimmung, wie Musik etc. Wenn das alles zusammenkommt, die Atmosphäre besonders ist, fühlt man sich häufig weit mehr inspiriert als durch die Seite selbst. So meine Erfahrung jedenfalls.

Und wenn man wirklich feststellt, dass es jemanden gibt, der sich ständig an uns und unseren Werken orientiert? Nun, das ist wahrscheinlich für die meisten erst einmal unangenehm. Ich selbst fühle mich dann z.B. oft sofort weniger individuell und habe das Gefühl, den Inhalt gleich wieder größtmöglich ändern zu müssen. Doch selbst wenn man das tut, gibt es Menschen, die nicht so einfach aufgeben und weiter kopieren. Das ist natürlich nicht schön.

Ich kenne sowas aus eigener Erfahrung. Ich selbst zeichne sehr gerne und habe dadurch viel erlebt, was so ein Verhalten angeht, ob nun im Privatleben oder im Web. Ich kannte einige, die sich ziemlich stark an meinen Werken orientiert haben (das soll an dieser Stelle nicht arrogant klingen, es war aber nunmal so). Es gab da beispielsweise eine Webmistress, die immer, wenn ich ein neues Bild ins Netz gestellt hatte, kurz darauf ein ähnliches Bild in ihrer Galerie hatte. Das fand ich irgendwann nicht mehr lustig, denn ich dachte natürlich daran, dass andere denken könnte, ICH würde von IHR kopieren und das wäre mir sehr unangenehm gewesen. Das Problem erledigte sich glücklicherweise von selbst, weil sie ihre Seite nicht mehr aktualisierte…

Love

Doch nicht immer geht es so aus. Schwierig wird es besonders dann, wenn es Freunde oder Bekannte sind, die sich gerne mal etwas mehr inspirieren lassen.

Wenn es zu äuffällig wird und es die Betroffenen so sehr stört, sollte man dieses Thema ruhig ansprechen, denke ich. Ansonsten sollte man sich überlegen, ob man nicht selbst vielleicht manchmal genauso handelt.

Meine beste Freundin zeichnet beispielsweise ebenfalls sehr gerne. Früher, als wir uns noch regelmäßiger treffen konnten, ähnelten sich auch unsere Zeichnungen sehr. Das war eine ganz natürliche Entwicklung, denn wir sahen uns oft und jedes Mal, wenn eine von uns eine neue Technik lernte, probierte es die jeweils andere auch zumindest mal aus. Mittlerweile sehen wir uns nicht mehr so häufig und auch unsere Stile variieren etwas mehr.

Das ist in Ordnung, weil jede von uns mit der Zeit seinen eigenen Stil entwickeln konnte…

Viele empfinden es als unangenehm, wenn sie feststellen, dass es da draußen jemanden gibt, der ihnen nacheifert. Man kann das positive daran sehen und denken:

Hey, ich bin so gut, dass selbst andere sich an mir orientieren!

Dass das nicht immer funktionieren wird, ist klar. Und man hat das Recht, sich auch mal darüber aufzuregen, wenn wieder jemand etwas von der eigenen Seite vollkommen einfallslos kopiert hat! Doch verhindern kann man es nicht wirklich. (Außer, man stellt nichts mehr ins Netz.)

Es gibt keine wirklich Vorkehrungen, die man treffen kann, um sich vor soetwas zu schützen. Inspiration selbst kommt oder sie kommt nicht und am wenigsten dann, wenn man sie erwartet. Auch gegen plumpen Diebstahl kann man sich nicht einfach wappnen, doch man kann lernen, damit umzugehen.

Auch kann man nicht einfach aufhören, inspiriert zu werden. Dazu müsste man wahrscheinlich seinen Kopf ausschalten.

Inspiration ist manchmal eine rätselhafte Sache, die keiner so richtig erklären geschweigedenn beanspruchen kann.

Deswegen sollte man sie schätzen, solange sie da ist…

Wie denkt ihr darüber? Habt ihr selbst vielleicht schon (schlechte) Erfahrungen diesbezüglich gemacht? Oder seid ihr der Meinung, dass es durchaus legitim ist, sich an anderen Seite zu orientieren?

Liebe Grüße und auf bald,

Iwadora


*verbeug*Einen schönen Abend wünsche ich. ^^ Mein Name ist Iwadora und es freut mich, euch auf meinem neuen Blog begrüßen zu dürfen. Falls ihr die Beschreibung gelesen habt, sollte euch klar sein, was euch hier in Zukunft erwarten wird: viele Gedanken, aber auch Kreatives von mir und hoffentlich auch von meinen Lesern. ^.~

Eigentlich hatte ich vor, meine Seite weiterhin über eine „normale“ Homepage laufen zu lassen, doch der Vorteil eines Blogs mit integrierten Seiten ist natürlich enorm. Leider habe ich es aus irgendeinem Grund nicht geschafft, WordPress in eine reguläre Html-Seite einzubauen (was den Vorteil hätte, dass das Design etwas individueller wäre) und so kam es schließlich zu diesem Kompromiss. Aber wer weiß…

Ich hoffe jedenfalls, dass die gemeinsame Zeit eine schöne, aufregende sein wird, liebe Grüße und auf bald,

Iwadora




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